Rötche & Kollegen – Steuerbefreite Gewinnentnahme

Rötche & Kollegen – Steuerbefreite Gewinnentnahme für Gesellschafter-Geschäftsführer – Jürgen Rötche: Der Gesellschafter-Geschäftsführer hat die Möglichkeit, aus seiner GmbH so viel Geld steuerfrei zu entnehmen, dass er davon seine eigene lebenslange Pension in Höhe von bis zu 75 Prozent seines Gehaltes finanzieren kann.

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Emittenten: Boom der Unternehmensanleihen

Eurokrise, Bankenkrise, Inflation und Niedrigst-Zinsen sind Begriffe die derzeit jeden Anleger den Schweiß auf die Stirn treiben. Aber was tun, wenn klassische Bankprodukte die Inflation nicht schlagen, die Volatitlität von Aktien teils dramatische Ausmaße annimmt und auch Klassiker wie Fonds häufig nur noch Verluste liefern?

Für viele Investoren ist die Frage schnell beantwortet! Und zwar mit der Flucht in Sachwerte. Aber auch in der beliebtesten Sachwertanlage – Immobilien – droht derzeit eine Blasenbildung, was viele potentielle Anleger abschreckt. Eine Alternative, die in letzter Zeit rasant an Attraktivität gewinnt, sind Unternehmensanleihen, also Sammelkredite der Anleger an das emittierende Unternehmen.

Für die Anleger winken attraktive Renditen, die bei einer guten Auswahl der Anleihe mit einem überschaubaren Risiko belastet sind. Die emittierenden Unternehmen hingegen können ihre Finanzierung auf eine breitere Basis stellen und sich in Zeiten einer restriktiven Kreditvergabe der Banken zusätzliche Mittel beschaffen.

Problematisch bei der Investition in Unternehmensanleihen ist das Insolvenzrisiko, welches zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die ersten Anleihenausfälle in diesem Jahr sorgten entsprechend für Verunsicherung unter den Investoren in diesem Marktsegment.

Aufgrund dieser Erfahrungen zeichnet sich ein deutlicher Trend zu einer Sonderform der Unternehmensanleihe ab – der besicherten Anleihe. Anstelle sich ausschließlich auf die Bonität des Unternehmens zu verlassen, verlangen die Anleihenkäufer immer öfter Sicherheiten, wie Immobilien, Rechte und Patente, Mobilitäten oder andere Vermögensgegenstände und Wertpapiere, aber auch Bürgschaften und Sicherheiten Dritter.

Thomas Morgenstern, Managing Director Scope Ratings, empfiehlt Investoren die Sicherheiten genau zu prüfen. Zu einer vernünftigen Analyse gehören neben der Bonität des emittierenden Unternehmens (Issuer Rating) auch die Werthaltigkeit und die Verwertungsmöglichkeit der Anleihe-Sicherheit (Recovery Rating). Hierzu gibt Morgenstern Investoren einige Fragen mit auf dem Weg, die vor der Investition in besicherte Unternehmensanleihen geprüft werden müssen:

– Wie hoch ist der gutachterlich ermittelte Wert der gestellten Sicherheit und in welcher Relation steht er zum Anleihenennbetrag?
– Wie entwickelt sich der Wert der Sicherheit über die Anleihelaufzeit?
– Welchen Rang haben ins Grundbuch oder ins Seeschiffsregister eingetragene Sicherheiten?
– Welche Möglichkeiten der Verwertung der Sicherheit gibt es?

Laut den Scope-Spezialisten existieren derzeit eine ganze Reihe von Angeboten mit überzeugenden Konzepten…

Niedrige Zinsen treiben Sparer in Sachwerte

Die weltweite Niedrigzinspolitik der Notenbanken hat mittlerweile auch Einfluss auf Investitionsentscheidungen von Kleinsparern. Was Banken und Hedgefonds vorgemacht haben, ist mittlerweile zur Mainstream-Strategie geworden: die Flucht in Liquidität und Sachwerte.

Zu diesem Ergebnis kamen gleich zwei aktuelle Studien. Die FHM Finanzberatung hat die Wertentwicklung und Renditechancen von fünfjährigen Sparbriefen seit 1995 verglichen – mit einem desaströsen Ergebnis für die heutigen Sparergenerationen. Während 1995 noch sieben Prozent Zinsen gezahlt wurden, liegt das derzeitige Zinsniveau bei gerade einmal 1,86 Prozent. Noch dramatischer stellt sich die Situation bei der inflationsbereinigten Rendite dar. Konnten Sparer sich 1995 noch über reale 5 Prozent Rendite freuen, steht derzeit unterm Strich eine negative Rendite. Der Sparer verliert laut der Studie pro Jahr etwa 0,15 Prozent seines Vermögens. Eine Entwicklung, die sich noch verschärfen könnte, wenn die Eurokrise zu schneller steigenden Preisen führen sollte.

Eine aktuelle Studie des Bundesverbands der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken kommt zu dem Ergebnis, dass mittlerweile auch Kleinsparer ihre Konsequenzen aus der aktuellen Zinsfalle gezogen haben.Hierbei sind zwei eindeutige Trends zu sehen:

Erstens: Der größte Teil aller neu abgeschlossenen Finanzanlagen dient zur Herstellung von Liquidität. So erfolgen fast die Hälfte aller neuen Finanzanlagen in Form von Sichteinlagen bei den Banken. Die Sparer sind sozusagen in Habacht-Stellung und steigern ihre Liquidität.

Der zweite große Trend sind laut der Studie Investitionen in Sachanlagen. Auch für 2012 rechnet der BRV mit steigender Nachfrage und Umsätzen, insbesondere im Immobiliensegment. 2011 lagen die Nettoinvestitionen der privaten Haushalte bei 49,6 Milliarden Euro. Rund 90 Prozent davon flossen in den Bau oder in Bestandsinvestitionen von Wohnimmobilien. Die Finanzierungskosten für Wohnimmobilien lagen im September mit einem Zinssatz im Neugeschäft von drei Prozent so niedrig wie noch nie.

Trotz des niedrigen Zinsniveaus ist der Sparwille in Deutschland ungebrochen. Die Sparquote lag auch im dritten Quartal dieses Jahres mit 10,3 Prozent der Nettoeinkommen auf einem konstant hohen Niveau.

Die vollständige Studie finden Sie hier.