JDC Group – Investmentpool KOMM übernommen

JDC Group – Investmentpool KOMM übernommen – JDC -Tochter Jung, DMS & Cie. übernimmt Stuttgarter Investment-pool KOMM - Jung, DMS & Cie. hat 100% der Gesellschaftsanteile des Investmentpools KOMM Investment & Anlagenvermittlungs GmbH erworben

JDC Group - Investmentpool KOMM übernommen / © JDC Group

JDC Group – Investmentpool KOMM übernommen / © JDC Group

JDC Group – Altersvorsorgeprodukte RheinLand Versicherung

JDC Group – Altersvorsorgeprodukte der RheinLand Versicherung – Der Vertrieb der  RheinLand Versicherungs AG vermittelt Altersvorsorgeprodukte künftig über die JDC -Tochter Jung,  DMS & Cie. und liefert innovative  IT-Services,  Produktzugang und Know-how bei der Abwicklung. Jung, DMS & Cie. etabliert sich damit als Service- und Technologie-Plattform für Ausschließlichkeitsorganisationen von Versicherungsunternehmen

JDC Group - Altersvorsorgeprodukte der RheinLand Versicherung

JDC Group – Altersvorsorgeprodukte der RheinLand Versicherung

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JDC Group AG Ankeraktionär Great-West Lifeco

JDC Group AG Ankeraktionär Great-West Lifeco – Ein neuer Ankeraktionär bei der JDC Group AG

  • Great-West Lifeco einer der führenden Finanzdienstleister, beteiligt sich an JDC
  • Ausbau des Deutschland-Geschäfts mit Fokus auf den Maklermarkt
  • Chancen für Great-West in der Marktkonsolidierung im Segment Maklerpools
  • Langfristige Bindung und Beteiligung des JDC Management Teams
JDC Group AG Ankeraktionär Great-West Lifeco

JDC Group AG Ankeraktionär Great-West Lifeco

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JDC Tochter Jung, DMS & Cie. exklusive Kooperation mit Sparda-Bank

JDC Tochter Jung, DMS & Cie. schließt exklusiven Kooperationsvertrag mit der Sparda-Bank Baden-Württemberg

JDC Tochter Jung, DMS & Cie. exklusive Kooperation mit Sparda-Bank

JDC Tochter Jung, DMS & Cie. exklusive Kooperation mit Sparda-Bank

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JDC Group gehört zu den besten Finanzdienstleistern Deutschlands

JDC Group – die F.A.Z.-Studie bestätigt: JDC Group ist einer der besten Finanzdienstleister Deutschlands. Die JDC  Group  AG  ist unter  den  Gewinnern der  F.A.Z.-Studie „Deutschlands beste Finanzdienstleister“.

JDC Group gehört zu den besten Finanzdienstleistern Deutschlands

JDC Group gehört zu den besten Finanzdienstleistern Deutschlands

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Die Zukunft der Finanzbranche: Fintechs und Robo-Advisor

Der Digitalisierung gehört die Zukunft. Duzende Start-Ups sind angetreten, die Finanz- und Versicherungswirtschaft umzukrempeln. Das verwaltete Vermögen der jungen Marktteilnehmer steigt rasant. Doch die etablierten Marktteilnehmer kontern mit eigenen Lösungen.

Robo-Adivsor

Fintechs gehört die Zukunft. (Foto: Shutterstock)

In Deutschland verwalten 40 junge Start-Up-Unternehmen rund 100 Millionen Euro mit Hilfe sogenannter Robo-Advisor. Was überschaubar klingt, ist aber die Zukunft. Bis 2020 könnte das verwaltete Vermögen bereits auf 30 Milliarden Euro steigen, schätzt die Strategieberatung Oliver Wyman. Weltweit läge das Potential sogar bei 440 Milliarden Euro.

Die Ansätze der Fintech-Unternehmen sind dabei so verschieden, wie die Präferenzen ihrer Kunden. Scalable beispielsweise verfügt über eine Genehmigung der BaFin, nimmt Gelder der Kunden an und investiert ohne vor jeder Transaktion eine Zustimmung des Kunden einzuholen. Klassische Vermögensverwaltung quasi, transparent einsehbar über die Onlineplattform des Unternehmens.

Die meisten Konkurrenten in der noch jungen Fintech-Branche verfolgen aber einen anderen Ansatz. Mittels Algorithmen werden für jeden Kunden Empfehlungen für Finanzprodukte erstellt, der Vermittler ersetzt. Der Vertragsabschluss kommt allerdings nicht mit dem Unternehmen selbst, sondern einer Partnerbank zustande. Auf diese Weise wird eine eigene BaFin-Lizenz umgangen.

Banken und Vermögensverwalter geben sich nicht kampflos geschlagen.

Diverse Großbanken experimentieren mit eigenen Robo-Advisor-Konzepten. Seit Dezember 2015 bietet beispielsweise die Deutsche Bank ihren Kunden die Möglichkeit sich mittels eines Robo Advisors eine Anlagestrategie mit verschiedenen ETFs und Fonds zusammenzustellen.

Die Deutsche Bank ist nicht die erste größere Bank, die eine solche automatisierte Beratung in ihr Angebot mit aufnimmt. Bis dato waren es vor allem die Direktbanken ING Diba und Comdirect, die mit Robo-Advisoren ihre Kunden durch ihre Online-Portale führten. Auch die Targobank und die Quirinbank bieten schon Robo-Advisor an.

Versicherungsbranche ist ebenfalls im Visier von Fintechs.

Seit einigen Jahren lehren aggressive Fintechs die Maklerbranche das Fürchten. Während sich die Ertragssituation vieler selbstständiger Makler kontinuierlich verschlechtert hat, glänzen die neuen Marktteilnehmer mit hohen Wachstumsraten. Experten rechnen bereits mit einer Konsolidierungswelle.

Die Platzhirsche können mit hohen Download-Zahlen glänzen und verweisen auf den engen Kontakt zum Kunden. Die App von Platzhirsch Knip wurde seit Gründung des Unternehmens 2013 rund 230.000 Mal heruntergeladen. Und auch die engsten Konkurrenten GetSafe (76.000 Downloads), FinanceFox (33.000) und Clark (20.000) weisen schon nach kurzer Zeit am Markt beachtliche Erfolge nach.

Die starken Akteure im Versicherungsvertrieb allen voran die Maklerpools nehmen die Konkurrenz der Fintechs sehr ernst und kontern mit eigenen Digitallösungen. Jung, DMS & Cie. veröffentlichte Anfang des Jahres die App allesmeins.de, die mittlerweile von 400 Maklern aktiv beim Kunden eingesetzt wird. Neben der IOS-Version hat Jung, DMS & Cie. die App nun auch für Android veröffentlicht, was der Verbreitung weiteren Vorschub geben wird.

Im Gegensatz zu den jungen Fintechs setzt JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier auf die Verknüpfung von digitaler Welt und persönlicher Beratung. Grabmaier nennt seinen Ansatz hybride Beratung. “Erstmalig kann sich ein Vermittlerkunde einfach und bequem über sein Smartphone online über Anlage- oder Absicherungsprodukte informieren und diese auch sofort abschließen, ohne dass er dabei seine gewohnte Vertrauensperson verliert”, erklärt der JDC-Chef im Inteview mit cash.online.

Auch Norbert Porazik, Chef des Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice, setzt seit kurzem auf eine eigene App. Mit der neuen App, die von der Softwarefirma Softfair entwickelt wurde, plant Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik seinen Maklern alle Features, die zur Verwaltung von Maklerkunden notwendig sind anzubieten. Man befinde sich mit dem neuen Konzept auf Augenhöhe mit der wachsenden Fintech-Konkurrenz.

“Mit unserer neuen App muss kein Makler mehr die Konkurrenz von großen Vergleichsportalen oder Fintechs fürchten”, kommentierte Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz, gegenüber dem Branchenmagazin cash online. “Wir geben ihnen ein vollwertiges virtuelles Maklerbüro an die Hand, das auch Endkunden begeistern wird.”

Dr. Sebastian Grabmaier sieht Versicherungsbranche für die Zukunft gut gerüstet

Digitaler Wandel, Nachwuchssorgen und politische Regulierung. Die Herausforderungen der Versicherungsbranche sind multipel. Dennoch glauben Insider wie JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier an die Problemlösungskräfte der Versicherungswirtschaft.

Sebastian Grabmaier

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand von Jung, DMS & Cie.

Kaum eine Branche ist in Deutschland so abhängig vom Gesetzgeber wie die Versicherungswirtschaft – insbesondere beim Thema Altersvorsorge. Bis ins letzte Detail gibt es Vorgaben für das Beratungsgespräch, die Vertragskonditionen und die Vergütung der Vermittler.

Aber auch die Art und Weise, wie die Versicherer das Geld ihrer Kunden investieren dürfen, ist von der Politik reglementiert – und zwar sicher, aber auch renditeschwach. Ein Umstand der nicht nur den Versicherungsunternehmen Kopfschmerzen bereitet, sondern auch die Anleger Chancen und damit Zinsen kostet.

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank tat dann ihr Übriges. Die Renditen der Versicherungsprodukte sanken in den letzten Jahren kontinuierlich – und damit auch die Altersvorsorge der meisten Deutschen. Also musste  schnell ein Schuldiger her. Man rate und staune: Die Wahl fiel auf die Versicherungsunternehmen.

Nach Rentenkürzungen und der Einführung der Riesterrente liebäugelte die Politik nun mit einer privaten Altersvorsorge unter staatlicher Aufsicht. Unter Labels wie „Deutschland-Rente“ oder „Schäuble-Bonds“ kamen verschiedenste Vorschläge aus den Reihen der politischen Arena.

Die Reaktion der Versicherungslobby ließ nicht lange auf sich warten.  “Den Staat selbst quasi als Überkonkurrent in den Markt einzuführen, ist nicht nur wettbewerbsrechtlich sondern auch ordnungspolitisch verfehlt”, wettert Peter Schwark in der “FAZ”. Es sei zudem keineswegs erwiesen, dass ein staatlich verwalteter Fonds kostengünstiger sei als eine marktwirtschaftliche Lösung, warnt das Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Versicherungsbranche ächzt unter erheblichem Nachwuchsmangel.

Die gesetzlichen Anforderungen an Berater und Vermittler von Versicherungslösungen wurden in den letzten Jahren angehoben. Gleichzeitig wurden aber auch die Verdienstmöglichkeiten durch den Gesetzgeber beschnitten, indem die Höhe der Provisionen stark reglementiert wurde. Ein erstaunliches Vorgehen unter dem Aspekt, dass die private Altersvorsorge der Deutschen eigentlich ausgebaut und nicht abgebaut werden sollte.

Das zweite Ziel der politischen Regulierung – der Honorarberatung den Weg in die Wohnzimmer zu ebnen – wurde ebenfalls nicht erreicht. Auch Jahre nach den Reformen machen Ausschließlichkeitsvertreter den allergrößten Teil des Versicherungsgeschäfts – und diese Situation wird sich auch in nächster Zeit nicht ändern.

Das nebeneinander der beiden Vermittlungsformen habe aber nicht nur Nachteile, findet Dr. Sebastian Grabmaier, Chef des Maklerpools Jung, DMS & Cie. AG und seit diesem Jahr auch Vorstand des Verbands Unabhängiger Finanzdienstleistungs-Unternehmen in Europa VOTUM e. V. Im Gespräch mit versicherungswirtschaft-heute.de erklärt Dr. Sebastian Grabmaier:

Die traditionelle Provisionsvermittlung wird weiter das Grundmodell für die Versorgung breiter Bevölkerungsschichten sein und sein müssen. Gerade für erfolgreiche Berater und Vermittler ist dies aber nicht entscheidend: Der maßgeschneiderte Lösungsvorschlag für jeden Kunden muss sich am individuellen Bedarf und “Geschmack” des Kunden ausrichten. Und dafür bietet das Modell der Honorarberatung ideale Möglichkeiten.

Der Staat solle sich besser zurückhalten, findet Dr. Sebastian Grabmaier. Die Regulierung habe bisher meist mehr Probleme verursacht, als sie lösen konnte. Ein wenig Vertrauen in die altehrwürdige Branche könne nicht schaden. Dr. Sebastian Grabmaier erklärt:

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Branche ihre Probleme selbst lösen kann. Dem Ruf nach der Politik folgt meist eine “Verschlimmbesserung” der Situation. So hat der Ruf nach einer Provisionsdeckelung in der Krankenversicherung zwar den Kunden null erspart, jedoch weite Teile des Vertriebsmarktes zum Erliegen gebracht. (…)

Mein Wunsch wäre es daher, dass sich der Gesetzgeber neben der möglichst schonenden Umsetzung der EU-Richtlinien MiFiD und IDD mit weiteren Veränderungen zurückhält, denn Gesetzesänderungen hatten wir in den letzten Jahren wahrlich genug.

 Digitaler Wandel als Herausforderung für die Versicherungsbranche

Neben politischer Regulierung und Nachwuchsmangel ist die Digitalisierung der Branche die größte Herausforderung der Versicherungsbranche. Diverse junge Start-Up-Unternehmen machen als sogenannte Fintechs den etablierten Marktteilnehmern vermehrt Konkurrenz.

Nachdem das Thema lange Stiefmütterlich behandelt wurde, schlägt die Branche jetzt mit aller Wucht zurück. Jung, DMS & Cie., dessen Chef Dr. Sebastian Grabmaier einer der Ersten war, der auf den Megatrend Digitalisierung hingewiesen hat, bietet seinen Beratern mit der App “allesmeins” eine eigene Fintechlösung zur Kundenbetreuung an.

Erklärungsarme Produkte werden in Zukunft vermehrt online abgeschlossen werden, aber komplexere Produkte, insbesondere Altersvorsorge und Krankenversicherungen, werden auch in Zukunft eine persönliche Beratung benötigen, so die These von Dr. Sebastian Grabmaier. Daher setzt Jung, DMS & Cie. auch auf eine Hybridberatung.

Dieses Modell könne die Berater sogar entlasten meint Grabmaier, da sich diese dann auf die erklärungsbedürftigen Produkte konzentrieren und dem Kunden damit eine noch bessere Beratung anbieten können.

Der große Vorteil der Maklerpools sei es, dass sie sowohl online, als auch offline ihren Kunden Hilfestellung bieten können. „In dieser Form der hybriden Beratung – online und persönlich – sehen wir große Chancen für moderne Berater und Vermittler: Digitalisierung bedeutet höhere Marktanteile für diejenigen, die verstanden haben, wie sie sich effizient und effektiv aufstellen können und sich auf das Wesentliche konzentrieren“, erklärt Dr. Sebastian Grabmaier im Cash-Interview.

Dennoch stehe die Branche weiterhin unter Konsolidierungsdruck. Nicht jeder Maklerpool, nicht jedes Versicherungsunternehmen hat ein Geschäftsmodell, das zukunftsfähig ist, daher werde es auch in Zukunft weiter Fusionen geben. Dies müsse der Branche aber nicht zwangläufig schaden, sondern kann auch positive Wirkung entfalten.

JDC sei das beste Beispiel, dass Fusionen unter Pools Wachstumsimpulse auslösen und erfolgreich sein können. Eine gewisse Größe der Einkaufsgemeinschaften würde es neuen Akteuren schwer machen, zu den etablierten Anbietern aufzuschließen, erklärt Grabmaier.

Fintechs in der Versicherungsbranche: Google gibt auf!

Sergey Brin

Google-Gründer Sergey Brin

Vor einem Jahr war Google angetreten die Versicherungsbranche das Fürchten zu lehren. Kunden sollten ihre Versicherungen nicht mehr wie gewohnt bei ihrem Versicherungsmakler unterschreiben, sondern nach einem Vergleich bei dem Vergleichsdienst Google Compare online abschließen. Jetzt wird der Dienst sang- und klanglos abgeschaltet.

Die Branche zitterte vor der Marktmacht des Silicon Valley Riesen Google. Mit nahezu unbegrenzten Mitteln wäre es dem derzeit wertvollsten Konzern der Welt ein leichtes die Spielregeln der Branche neu zu definieren und den etablierten Marktteilnehmern das Geschäft zu zerstören.

Doch anders als erwartet zeigten die Versicherungskunden wenig Interesse am Google-Angebot und blieben bevorzugt bei ihren Versicherungsfachleuten, welche vor allem mit persönlichem Kontakt beim Kunden punkten konnten. Nun zieht Google die Konsequenz und stampft den Vergleichsdienst zum 23. März 2016 ein. In einem Schreiben teilt der Konzern mit:

„Obwohl die Menschen sich auf der Suche nach Finanzdienstleistungen an Google wenden, hat der Dienst Google Compare nie den erhofften Erfolg gehabt. Wir wissen Ihre Partnerschaft zu schätzen und uns ist auch klar, dass diese Entscheidung einige enttäuschen wird.“

Google Compare dürfte nicht das letzte Fintech sein, das mit großen Erwartungen in den Markt für Finanz- und Versicherungsleistungen einsteigt – und anschließend mit zusammengekniffenen Schwanz vom Hof gejagt wird. Denn die Kosten für einen Markteintritt sind teils enorm.

Das viel gelobte Versicherungs-Fintech Clark bietet beispielsweise bis zu 150 Euro Bestandskundenprämie, wenn ein Kunde das Portfolio verschiebt. Ob die so geworbenen Kunden sich für das Unternehmen jemals rechnen darf dabei bezweifelt werden – profitloses Wachstum sei das, lästern Kritiker.

Viele Fintechs haben im Vorhinein wohl nicht mit der massiven Gegenwehr der Branche gerechnet.

Die großen Maklerpools wie Fonds Finanz und Jung, DMS & Cie., die Zugriff auf einen großen Teil der Vertriebskapazitäten haben sowie riesige Bestände verwalten, kontern die Angriffe der Fintechs mit eigenen Software- und App-Lösungen.

Maxpool, ein Hamburger Maklerpool, kündigte bereits an, dass man in keinem Fall mit Fintechs kooperieren würde. Geschäftsführer Oliver Drewes nennt die Fintechs „Bestandsräuber“, die nur zu gerne auf eine qualitative Beratung verzichten. „Kooperationen mit FinTechs, die nur Bestände einsammeln, halten wir für nicht partnerschaftlich gegenüber Maklern, die verantwortungsvoll für eine individuelle Kundenberatung einstehen“, kommentiert Drewes gegenüber dem Versicherungsboten.

Und eines haben viele Fintechs wohl wie Google unterschätzt: die konservative Versicherungsbranche ist flexibler als angenommen – insbesondere auf der Vermittlerseite. Selbst einstige Konkurrenten arbeiten neuerdings gemeinsam an Abwehrstrategien und generieren Größen- und Skaleneffekte. Und wenn Kooperationen nicht mehr helfen, konsolidiert sich die Branche.

Bereits seit Jahren fusionieren Maklerpools zu immer größeren Einheiten.

Und zwar erfolgreich, wie Dr. Sebastian Grabmaier, Chef des Maklerpools Jung, DMS & Cie, erklärt. JDC sei das beste Beispiel, dass Fusionen unter Pools Wachstumsimpulse auslösen und erfolgreich sein können. Eine gewisse Größe der Einkaufsgemeinschaften würde es neuen Akteuren schwer machen, zu den etablierten Anbietern aufzuschließen, erklärt Grabmaier.

Allerdings sei es noch wichtiger möglichst gut auf die sich schnell verändernden Marktgegebenheiten zu reagieren. „Dies gilt insbesondere in den immer wichtiger werdenden Bereichen Beratungs- und Abwicklungstechnologie, für den auch immer höher werdende Anteile des Deckungsbeitrages verwendet werden“, so Grabmaier.

Versicherungs-Fintech Clark wirbt mit 150€ Bestandskunden-Prämie

Dr. Christopher Oster, Geschäftsführer der Clark Germany GmbH.

Das Fintech-Unternehmen Clark hat seit Markteinführung Anfang 2015 die Versicherungsbranche in Aufruhr versetzt. Jetzt will das Unternehmen mit einer aggressiven Werbekampagne das eigene Wachstum forcieren. Die Versicherungsbranche kontert mit eigenen Innovationen.

Nach dem Prinzip „Kunden werben Kunden“ buhlt Clark aktuell um Bestandskundenbestände. 150 Euro erhalten Tippgeber, wenn ein empfohlener Neukunde ein Maklermandat an Clark überträgt. Das Unternehmen erhofft sich von der Kampagne, Bestände klassischer Makler abwerben zu können. Nach dem 15. Februar wird diese Prämie wieder auf 50 Euro reduziert, erklärt Dr. Christopher Oster, Geschäftsführer der Clark Germany GmbH.

Die Kampagne von Clark unterstreicht das aggressive Vorgehen einiger Fintech-Unternehmen, die klassischen Finanz- und Versicherungsberatern in den letzten Jahren immer stärker zusetzen. Die jungen Fintechs glänzen beim Kunden vor allem durch niedrigere Kosten beziehungsweise der Rückerstattung von Provisionen.

Ohne Außendienst konnten die “jungen Wilden” auf diese Weise innerhalb kurzer Zeit mehr als 200.000 Kunden für sich gewinnen. Am erfolgreichsten am deutschen Markt agiert derzeit das Unternehmen „Friedensurance“, das seit seiner Gründung 80.000 Kunden gewinnen konnte.

Venture-Kapital-Investoren setzen derzeit große Summen auf einen Marktumbruch mittels Fintech. Alleine die acht größten Fintech-Unternehmen in Deutschland wurden mit mehr als 100 Millionen Euro Risikokapital ausgestattet. Und auch bei Clark finanziert mit der Springer-Tochter WeltNet24 ein kapitalstarker Investor das Wachstum.

Doch die Platzhirsche der Versicherungs- und Finanzbranche geben nicht ohne weiteres klein bei und kontern mit eigenen Produkten und Fintechlösungen. Seit Dezember dieses Jahres bietet beispielsweise die Deutsche Bank ihren Kunden die Möglichkeit, sich mittels eines Robo Advisors eine Anlagestrategie mit verschiedenen ETFs und Fonds zusammenzustellen.

Früher dran war Dr. Sebastian Grabmaier. Der Vorstandsvorsitzende des Münchener Maklerpools Jung, DMS & Cie., hat das Thema Digitalisierung frühzeitig für sich entdeckt und setzt auf hauseigene Lösungen, um seine angeschlossenen Makler für die Herausforderungen des digitalen Wandels zu wappnen.

Mit der App “allesmeins” bietet Jung, DMS & Cie. Endkunden per Smartphone einen transparenten Überblick über sämtliche Versicherungsverträge und Investments. Zudem können einfache Transaktionen direkt per Handy abgeschlossen werden.

Auch der größte deutsche Maklerpool Fonds Finanz zog Anfang des Jahres nach. Ab heute steht Vermittlern der Fonds Finanz eine eigene App zur Kundenverwaltung zur Verfügung. Mit der neuen App, die von der Softwarefirma Softfair entwickelt wurde, plant Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik seinen Maklern alle Features, die zur Verwaltung von Maklerkunden notwendig sind anzubieten. Man befinde sich mit dem neuen Konzept auf Augenhöhe mit der wachsenden Fintech-Konkurrenz.

Maklerpool Fonds Finanz setzt auf Digitalisierung

Das SCOREDEX SiegelAb dem 1. Februar 2016 steht angeschlossenen Vermittlern des Maklerpools Fonds Finanz Maklerservice GmbH eine neu entwickelte App zur Verfügung. Das Tool soll Maklern im Alltag ihr Geschäft erleichtern und vollständig individualisierbar sein.

Mit der neuen App, die von der Softwarefirma Softfair entwickelt wurde, plant Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik seinen Maklern alle Features, die zur Verwaltung von Maklerkunden notwendig sind, anzubieten. Man befinde sich mit dem neuen Konzept auf Augenhöhe mit der wachsenden Fintech-Konkurrenz.

„Mit unserer neuen App muss kein Makler mehr die Konkurrenz von großen Vergleichsportalen oder Fintechs fürchten”, kommentierte Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz, gegenüber dem Branchenmagazin cash online. “Wir geben ihnen ein vollwertiges virtuelles Maklerbüro an die Hand, das auch Endkunden begeistern wird.”

Neben der Kundenverwaltung ist die Fonds Finanz App auch mit Social Media Funktionen ausgestattet. Berater können Kundenordner anlegen und sich mit ihren Kunden bei Facebook, Xing, Twitter und WhatsApp verknüpfen. Mit Hilfe einer Erweiterungsoption sollen Kunden auch KFZ-Schadensfälle melden können. Im Laufe des Jahres plant Fonds Finanz zudem einen Vergleichsrechner für Sach-, Kfz-, private Kranken- und Lebensversicherungen, in die App zu integrieren.

Die Fintech-Offensive ist der nächste Schritt des Maklerpools Fonds Finanz hin zu einer neu verordneten Corporate Identity.

Im Rahmen der 19. DKM hatte Norbert Porazik einen Relaunch der Marke Fonds Finanz nach 20 Jahren am Markt angekündigt. Die fünf Kernwerte des Maklerpools sollen in Zukunft stärker herausgearbeitet werden und lauten für die Zukunft: Ganzheitlich, innovativ, vertrauenswürdig, sicher und authentisch.

Nach einem Relaunch des Corporate Designs und der Unternehmenswebseite ist die Veröffentlichung der App also der nächste Schritt in die digitale Zukunft, den Norbert Porazik seinem Maklerpool verordnet hat..

Norbert Porazik springt mit seiner neuen Digitalstrategie auf einen Trend auf, der die Finanzbranche seit einigen Jahren immer stärker bewegt. Junge Fintech Unternehmen haben in jüngster Zeit die Branche immer stärker unter Handlungsdruck gesetzt. Diverse Banken setzen mittlerweile auf sogenannte Robo-Advisor – digitale Berater.

Und auch Maklerpools, wie Jung, DMS & Cie. haben den Trend frühzeitig erkannt und sich einen Vorsprung als Early Adaptor gesichert. Mit der App “allesmeins” bietet Jung, DMS & Cie. Endkunden per Smartphone einen transparenten Überblick über sämtliche Versicherungsverträge und Investments. Zudem können einfache Transaktionen direkt per Handy abgeschlossen werden.

Zum Scoredex-Profil der Fonds Finanz Maklerservice GmbH