Finanzdienstleister: Auf, auf zu mehr Transparenz!

Mit der Finanzmarktkrise assoziieren die meisten Menschen erstmal nur eine Erfolgskrise der Branche, simpel betrachtet also einen Rückgang bei der Entwicklung von Umsätzen und Gewinnen. Ursachenforscher und Experten erkennen die Problematik tiefer im Ansatz und würden eher von einer Vertrauenskrise sprechen. SCOREDEX geht noch einen Schritt weiter: Wir sehen die Thematik ganzheitlich und bezeichnen das Problem im Ansatz als Transparenzkrise.

Und wir haben eine revolutionäre Lösung entwickelt – Ein System, dass die Seriosität von Firmen, Entscheidungsträgern und den dazugehörigen Finanzprodukten treffsicher beurteilt. Finanzdienstleister sollten sich vor diesem Hintergrund und zu Ihrem eigenen Vorteil verstärkt mit dem Thema Transparenz auseinandersetzen, dabei Offenheit an den Tag legen und keine Ängste aufweisen. Das ist unsere ganz klare Empfehlung. Es gibt nichts zu verlieren. Die Vorteile überwiegen den Mehraufwand, was uns von Kundenseite immer wieder bestätigt wird. Denn in Sachen Transparenz sind die Vorreiter von heute bereits jetzt die Gewinner von morgen.

Finanzkrise gleich Vertrauenskrise gleich Transparenzkrise gleich Seriositätskrise

Der massive Vertrauensverlust in der Finanzbranche ist unter anderem auf einen Mangel an Transparenz zurückzuführen. In Zeiten der Informationsüberflut fällt es daher besonders schwer, seriöse Firmen und Berater von den schwarzen Schafen zu unterscheiden. Anbieter werden von potentiellen Anlegern dadurch mehrheitlich als nicht ausreichend vertrauensvoll bzw. seriös wahrgenommen. Dementsprechend zurückhaltend verhält sich die Investitionsbereitschaft des „kleinen Mannes“.

Private Investoren wünschen sich mehr Transparenz und Ehrlichkeit

In Geldfragen ist Vertrauen wichtig. Doch genau das leidet unter der Finanzkrise und danach. Denn trotz einer leichten Besserung der Konjunkturzahlen hält die Vertrauenskrise der Anleger gegenüber dem Finanzmarkt weiter an. Gerade in solch schwierigen Zeiten suchen Verbraucher bei Beratern und Anbietern von Finanzprodukten wieder verstärkt nach konservativen Werten wie Ehrlichkeit und Transparenz. Zu diesem Schluss jedenfalls kommt eine repräsentative Studie des Marketingberatungs-Unternehmen BBDO Consulting.

Die Vertrauenskrise – Ein Dilemma?

Auch gemäß einer aktuellen Studie des IMWF (Institut für Management- und Wirtschaftsforschung) werden für die Bildung von Vertrauen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vor allem weiche Faktoren von den Kunden geschätzt. Dazu zählen neben der Freundlichkeit, Sympathie, dem Engagement und der Zuverlässigkeit vor allem der gute Ruf. Doch ist an dieser Stelle das Dilemma nicht vorprogrammiert? Der Markt ist stark diversifiziert, die Informationen überfluten, das Tagesgeschäft drückt und der zufriedene Kunde verbreitet nichts viral, der scheinbar unzufriedene dafür umso mehr, aber leider nur Schlechtes. Die Medien tun Ihr übriges dazu.

Hinzu kommt die niedrige Zahlungsbereitschaft für eine transparente Beratung. Gemäß der BBDO-Studie würde ein Großteil der Befragten nicht mehr als 50 Euro dafür zahlen. Ganz im Gegenteil, sie sehen eine kostenlose Beratung sogar als eine Selbstverständlichkeit an. Die Folge: Ein Teufelskreislauf. Denn gleichzeitig belasten dadurch verursachte versteckte Provisionen und die Empfehlung teils unseriöser Produkte das Vertrauen wieder.

Alleingang vs. Kooperation mit SCOREDEX

Wie kann unter solchen Bedingungen strategisch noch ein guter Ruf und mehr Vertrauen aufgebaut bzw. erzeugt werden? Besonders für KMU’s gilt unserer Überzeugung nach, dass ein Alleingang einer „Mission Impossible“ gleicht. Im Internetzeitalter lässt sich für Viele kein Reputations-Leuchtturm erzeugen. Diese Lücke schließen heutzutage Content-Aggregatoren oder spezifische Themen-Portale mit konkreten Mehrwerten und klaren Kundenvorteilen.

Beispielhaft für diese Entwicklung ist der Immobilienmarkt. Bis auf eine Handvoll Anbieter, hat keiner mehr das Sagen. Die, die es haben, dafür umso mehr. Kommt ein Makler noch drum herum, sich selber und seine Angebote auf Immobilienscout zu repräsentieren. Ohne massive Traffic- und Umsatzverluste wohl kaum. Doch wer schließt diese Lücke im Finanz- und Kapitalmarkt? Vergleichsportale? Nein. Äpfel lassen sich nicht mit Birnen vergleichen. Meinungsportale? Ebenso wenig. Warum? Zu komplex sind die meisten Finanzprodukte für eine adäquate Beurteilung durch Verbraucher. An dieser Stelle ist höhere Expertise und Erfahrung gefragt.

Seriosität bewerten?

Es bedarf der anspruchsvollen Aufgabe, ein neutrales und unabhängiges Bewertungssystem für die Transparenz und Seriosität von Unternehmen im Kapitalmarkt zu entwickeln und die daraus gewonnenen Informationen der Öffentlichkeit gesammelt zugänglich zu machen. Diese Aufgabe ist uns als einziger Anbieter am Markt überdurchschnittlich gut gelungen, was uns vor allem von Seiten unserer Kunden immer wieder bescheinigt wird. Wir sehen Konkurrenten in diesem Bereich oft kläglich scheitern.

Doch wie funktioniert SCOREDEX genau? Kurz gesagt: Wir haben die wesentlichen signifikanten Seriositätskriterien ermittelt und gewichtet. Nach Aufnahme aller benötigter Informationen, und dazu müssen die Unternehmen als Basis für eine SCOREDEX-Bewertung Transparenz zeigen und diese Informationen liefern, berechnet unser System unter Zuhilfenahme diverser Schnittstellen einheitlich einen jeweiligen Scorewert von 0 bis 1000, wobei alles über 600 Punkten als „gut“ und über 800 Punkten als „sehr gut“ bezeichnet werden darf. Dieser Scorewert repräsentiert quasi den Seriositätsgrad einer Unternehmung in Kombination mit seinen Entscheidungsträgern. Er dient als Entscheidungsgrundlage für Investoren.

Das SCOREDEX-System ist, wie bereits angesprochen, an diverse Schnittstellen angeschlossen und gewährleistet somit ein Dauer- bzw. Live-Scoring. Um den Anlegerschutzgedanken 100% zu perfektionieren, fungiert SCOREDEX im Einzelfall auch konkret als Überwacher von Anbietern und agiert bei Bedarf als Mediator zwischen Finanzdienstleistern und Verbrauchern. Die entsprechenden Einflußmöglichkeiten sind aufgrund der Natur unserer Dienstleistung und basierend auf unserem weitreichenden medialen, unternehmerischen und juristischen Netzwerk in vollem Umfang gegeben. Bis dato konnten wir jeden an uns herangetragenen Konflikt zur vollsten Zufriedenheit beider Parteien außergerichtlich lösen.

Quintessenz

Sowohl für Anleger wie auch für die Anbieter von Geldanlagen gilt es umzudenken. „Transparenz schafft Vertrauen.“, diesen Satz sollten Finanzdienstleister verinnerlichen. Und „Qualität kostet etwas.“, ist eine Einstellung, die Verbraucher wahrnehmen müssen. „Fraglich bleibt aber, ob und wie der Kunde die … Qualität adäquat beurteilen kann“, so das Handelsblatt. Schade nur, dass SCOREDEX dabei nicht erwähnt wurde. Denn SCOREDEX ist die angemessene Antwort bzw. Lösung für die vorherrschende Transparenz- und Vertrauenskrise im Finanzmarkt. Probieren Sie es aus!

Wir bieten Finanzdienstleistern einen kostenlosen Check durch unser System an. Fällt die Wertung gut aus, bieten wir derzeit eine 3-monatige Testphase für unser Gütesiegel an. In dieser Zeit können Anbieter schnell feststellen, ob und wie viel Mehrwert Ihnen SCOREDEX liefert. Fällt die Auswertung positiv aus, und bei einer richtigen Verwendung sollte Sie das, empfehlen wir die weitere Nutzung unseres Zertifikates über den Testzeitraum hinaus gegen eine monatliche Gebühr, welche sich nach der Größe des Unternehmens richtet.

Sehen Sie sich selber als ein transparentes und seriöses Unternehmen? Sind Sie über alle Zweifel erhaben und möchten mit dem geringsten Aufwand den maximalen Reputations- und Imageeffekt für Ihre Firma? Sie wollen mehr Geschäft? Dann testen Sie uns noch heute! Hier geht es zur kostenlosen Registrierung für Unternehmen. Im Anschluss können Sie in Ihrem Account-Bereich den kostenlosen Seriositätscheck für Ihr Unternehmen auslösen. Wir sind gespannt, wieviele Punkte Sie erreichen! In diesem Sinne…

Viel Spaß und Erfolg bei Ihrem SCOREDEX-Rating!

SCOREDEX - Der Seriositätscheck


Quellen: Handelsblatt; IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung; BBDO Consulting, FreeDigitalPhotos.net

Vermögensverwalter setzen auf Aktien

Am Kauf von Aktien führt beim Vermögensaufbau- bzw. der Vermögensverwaltung derzeit kein Weg vorbei. Davon sind zumindest ein großer Teil der professionellen Vermögensverwalter überzeugt. Der durchschnittliche Sparer sieht das hingegen anders.

Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts halten derzeit gerade einmal 3,9 Millionen Bundesbürger Aktien – mit sinkender Tendenz. Als Gründe macht das Institut die schlechten Erfahrungen vieler Anleger aus der Platzen der Internetblase zu Beginn des Jahrtausends sowie der Finanz- und Wirtschaftskrise der letzten Jahre.

Dennoch ist die Aversie gegen Aktien ein grober Fehler, meint Nils Petersen von der TOP Vermögensverwaltung. Immobilien seien bereits sehr teuer, Gold habe ein hohes Niveau erreicht und Anleihen seien ebenfalls relativ uninteressant geworden. „Das alles bringt Anleger in eine Art Zwangslage: Sie müssen auf Aktien setzen“, sagt er. „Grundsätzlich sind wir aber auch von der Anlageklasse Aktie überzeugt.“

Allgemein sollten Sparer derzeit gegen den Trend massiv in Aktien investieren. „Bei der Suche nach inflationsgeschützten Anlagen gibt es derzeit keine nennenswerte Alternative zur Aktie“, ist auch Georg Geiger von Value-Holdings überzeugt. „Die Dividendenrenditen von einigen Dax-Unternehmen liegen um ein Dreifaches höher als die Rendite einer Bundesanleihe.“

Für Aktien sprechen neben den Problemen mit anderen Anlageklassen vor allem die sehr günstigen Bewertungen, die sich an den historisch niedirgen Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV) ableiten lassen, sowie gute Liquidität vieler Unternehmen, die auf bevorstehende Aktienrückkaufprogramme und/ oder steigende Dividenden hinweisen. Es gilt jedoch zu beachten, dass das KGV unter anderem wegen unterschiedlicher Bilanzierungsund Steuerregularien, Finanzierungsstrukturen und Wachstumszyklen von Unternehmen nur eingeschränkt aussagekräftig ist.

Investoren sollten daher auf gute Einstiegschancen setzen. Hierzu bieten sich kurzfristige Kurseinbrüche an, die durch stückchenweise Zukäufe genutzt werden sollten. „Langfristig orientierte Anleger sollten Kursrücksetzer nutzen, um in Etappen zuzukaufen“, rät Jan Lintermann, Experte von Albrech & Cie gegenüber dem Handelsblatt.

Allen Anlegern und Investoren wünscht Scoredex ein erfolgreiches Jahr 2013!

Deutsche stimmen für Provisionsberatung

Die europäische Initiative zur Abschaffung des Provisionsmodells bei der Vermittlung von Finanzprodukten ist gescheitert. Was als Einstieg in die europaweite Honorarberatung geplant war, erwies sich als Flop, sowohl bei den betroffenen Lobbys, der Politik, aber auch bei den deutschen Verbrauchern selbst, wie eine Studie der Unternehmensberatung Cofinpro ergab.

Insgesamt wurden 1000 Bundesbürger in einer repräsentativen Umfrage zu ihren Wünschen und Vorstellungen im Bereich Finanzberatung befragt. Mit einem eindeutigen Ergebnis: 94 % aller Befragten wollen auch in Zukunft eine kostenlose Beratung in Anspruch nehmen. Besonderen Aufklärungsbedarf sehen die Studienteilnehmer bei der Überprüfung der Wertentwicklung. Das die Kosten in diesen Fällen auf die Beiträge umgelegt werden, scheint die Mehrheit nicht zu stören. Sie erteilen damit der Transparenzinitiative eine deutliche Abfuhr.

Ein verheerendes Zeugnis stellt die Studie den gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsprotokollen der Banken aus. Sieben von zehn Teilnehmern gehen davon aus, dass diese so formuliert sind, dass sich in erster Linie die Banken für den Rechtsstreitfall absichern – also dem Gegenteil der Intention der Beratungsprotokolle. Gleichzeitig wünschen sich 88% der Befragten mehr Initiative der Banken, um von den Beratungsprotokollen zu profitieren. 57 Prozent würden ihrer Bank sogar erlauben, Beratungsprotokolle systematisch für die Angebotsgestaltung auszuwerten.

„Das Beratungsprotokoll entwickelt sich bei den Kunden immer mehr zu einer Visitenkarte des Bankberaters“, sagt Melanie Purgar, Expertin für Vertriebsprozesse bei Cofinpro. „Viele Institute unterschätzen dabei, dass zu einer qualitativ anspruchsvollen Anlageempfehlung transparente Erläuterungen zur begleitenden Mitschrift gehören. Die erste Frage des Beraters sollte daher immer lauten, ob der Kunde mit dem Beratungsprotokoll vertraut ist oder er grundlegende Erklärungen zu den Pflichtangaben wünscht. Das schafft Vertrauen und versetzt den Kunden anschließend in die Lage, sich ein besseres Urteil über die Beratung zu bilden.“

Zusätzlich zu einem seriöseren Umgang der Banken mit dem Thema Beratungsprotokolle wünschen sich 70% der Befragten externe Kontrollen, beispielsweise durch unabhängige Verbraucherzentralen oder die Stiftung Warentest. „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Institute noch immer vor der Herausforderung stehen, das in der Finanzkrise verloren gegangene Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Hierfür bietet sich das Beratungsprotokoll als wichtiges Kundenbindungsinstrument an. Diese Potenziale werden von den Banken aktuell jedoch noch nicht voll ausgeschöpft“, sagt Melanie Purgar.