Prognosebericht 2021 – Immovation Immobilien Handels AG

Prognosebericht 2021 der Immovation Immobilien Handels AG – Die wirtschaftliche Entwicklung wird auch in den kommenden Monaten des Jahres 2021 entscheidend von der Corona-Pandemie beeinflusst. Umfassende Hilfsprogramme der Regierungen und Notenbanken haben den Finanzmärkten zwar einen gewaltigen Aufschwung beschert, doch die Realwirtschaft kommt nur langsam in Gang.

Prognosebericht 2021 - Immovation Immobilien Handels AG

Prognosebericht 2021 – Immovation Immobilien Handels AG

Prognosebericht 2021 – Erholung der Wirtschaft

Die Erholung der Wirtschaft hinkt bisher in der EU – und hier besonders in Deutschland – der in den USA, China oder Großbritannien hinterher. („IWF-Frühjahrstagung Keine Zinswende in Sicht“, tagesschau.de, 11.04.2021) Für die Sicherung der Finanzierungsbedingungen im Euro-Raum will die EZB das im März 2020 aufgelegte Notfall-Anleihekaufprogramm (PEPP) fortführen. Im März 2021 hat sie beschlossen, das Tempo ihrer Anleihekäufe im zweiten Quartal „signifikant“ zu beschleunigen. Das Programm umfasst 1,85 Billionen Euro und soll bis März 2022 laufen. Die EZB-Präsidentin Lagarde geht davon aus, dass „noch ein langer Weg zu gehen“ sei, „bis wir die Brücke der Pandemie überquert haben und die wirtschaftliche Erholung stabil ist.“ („EZB bleibt im Krisenmodus – Lagarde lobt Kanzlerkandidatin Baerbock“, handelsblatt.de, 22.04.2021)

Maßnahmenpaket der EZB

Parallel zu dem Maßnahmenpaket der EZB startete die deutsche Bundesregierung im März 2020 das „KfW-Sonderprogramm 2020“. Es unterstützt Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Dieses erste Hilfsprogramm zu Beginn der Corona-Krise ist von der Bundesregierung in den folgenden Monaten zu einem breit angelegten Maßnahmenbündel ausgebaut worden. Mit niedrigverzinsten Krediten,
Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld, steuerlichen Erleichterungen und Zuschüssen sollen die finanziellen Einbußen als Folge der Corona-Maßnahmen für Unternehmen ebenso wie für Solo-Selbstständige, Start-Ups und Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, abgefedert werden. („Coronahilfen: Förderinstrumente auf einen Blick“, BMWi, Infografik 15.04.2021)

Folgen der Corona-Pandemie für die Konjunktur

Prognosebericht – Lars Bergmann: Mit der Bereitstellung der umfangreichen finanziellen Mittel sind nach Einschätzung der Geschäftsführung Rahmenbedingungen geschaffen worden, die geeignet scheinen, die Folgen der Corona-Pandemie für die Konjunktur im Rahmen des Möglichen minimieren zu können. Zusammen mit der Perspektive einer Lockerung der Corona-Maßnahmen, die durch eine Impfung großer Teile der Bevölkerung möglich werden soll, sieht die Geschäftsführung erste Anzeichen für eine mittelfristige Erholung der Wirtschaft. So stellt unter anderem das ifo Institut fest, dass im Gegensatz zur ersten Coronawelle im Frühjahr 2020, die Wertschöpfung im Industrie- und Baugewerbe sowie in industrie- und baunahen Dienstleistungsbereichen im Frühjahr 2021 nicht eingebrochen sei. Insbesondere habe das exportorientierte Verarbeitende Gewerbe von einer fortschreitenden Erholung der Weltkonjunktur profitiert. In den anderen Dienstleistungsbereichen sei die Wertschöpfung jedoch nach wie vor maßgeblich durch das Infektionsgeschehen geprägt.

Zuwachs des deutschen Bruttoinlandsprodukts

Laut ifo-Prognose führt das Infektionsgeschehen in mehreren Wellen seit Herbst 2020 dazu, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung Deutschlands in die zweite Jahreshälfte verschiebt. Die Analysten erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 3,7 Prozent zulegen wird und im kommenden Jahr um 3,2 Prozent. („ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2021: Deutsche Wirtschaft taumelt in die dritte Coronawelle“, ifo Institut, 24.03.2021) Auch die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) rechnen in ihrer Frühjahrsprognose 2021 mit einem Zuwachs des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als der IWF noch zu Jahresbeginn vorhergesagt hatte. („IWF-Frühjahrstagung Keine Zinswende in Sicht“, tagesschau.de, 11.04.2021)

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