Proindex Capital Info zu den Protesten in Asunción

Proindex Capital Info zu den Protesten in Asunción – Die anhaltenden Proteste der Landwirtinnen scheinen erste Erfolge mit sich zu tragen. Die Proindex Capital AG beschreibt den Konflikt.

Proindex Capital Info zu den Protesten in Asunción

Proindex Capital Info zu den Protesten in Asunción

Proindex Capital – die Proteste in Asunción

Info: „Die Proteste der Landwirtinnen und Landwirte in Paraguay zeigen mittlerweile erste Erfolge. Vor allem Frauen gehen seit Wochen auf die Straßen und machen auf strukturelle und institutionelle Gewalt aufmerksam, die ihnen in ihrer Arbeit widerfährt“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Rund 7.000 Landwirt*innen, Produzent*innen und Landlose der Nationalen Intersektoralen Koordination (CNI) sowie aus dem Bauern-, Indigenen- und populären Verbund (Articulación Campesina, Indígena y Popular) haben sich für die Proteste in der paraguyanischen Hauptstadt Asunción auf unbestimmte Zeit zusammengefunden.

Forderung – Gesetzesvorlage

„Sie fordern, dass die Regierung sich an die bestehenden Abkommen hält. Die Demonstrierenden haben sich vor dem Landwirtschaftsministerium versammelt. Die Blockaden und Demonstrationen haben bereits bewirkt, dass die Gesetzesvorlage zur Reaktivierung der Familienlandwirtschaft zunächst vertagt wurde“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Derzeit sieht die paraguyanische Regierung den Transfer von bis zu 25 Millionen US-Dollar für Familienbetriebe vor. Außerdem sollen circa 70 Prozent der versprochenen Gelder – 16 Millionen US-Dollar – direkt an die betroffenen Personen übertragen werden. „Außerdem sollen Menschen, die von Überschuldung bedroht sind, unterstützt werden. Das geplante Gesetz schließt auch Steuererlässe mit ein“, so die Proindex Capital AG weiter.

Agrarreform gefordert

Info: Die Demonstrierenden beklagen, die Agrarreform sei ungerecht und nützte nur jenen wenigen, die ohnehin schon mehr Gewinn erzielen und profitieren. Sie werfen dem Obersten Gerichtshof in Paraguay vor, dass sie zwar arbeiten wollen, aber das schwer zu realisieren ist, ohne den Besitz eines eigenen Landes“, betont Andreas Jelinek von Proindex Capital AG abschließend. Nun stellt sich die Frage, wie lange der Konflikt anhalten wird. Aus der paraguayischen Politik gibt es gemischte Stimmen. Letztendlich muss die Abgeordnetenkammer entscheiden. Laut Landwirtschaftsminister Santiago Bertoni könne aber nur ein geringer Teil der geplanten Gelder an die Landwirte abgegeben werden.

Quelle: Pressemitteilung Proindex Capital

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