Immobilien-Investments: Sind B-Lagen die Zukunft?

Der harte Wettbewerb in den Top-7-Städten mit sogenannter A-Lage hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Galoppierende Preise und sinkende Nettorenditen machten Investments unattraktiver, ohne die Nachfrage sonderlich zu drosseln. In ihrer Not suchen immer mehr Anleger ihr Heil in B-Städten. Eine gute Strategie?

Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Düsseldorf, Köln, Stuttgart – das sind die sieben Städte, die als A-Lagen bezeichnet werden. Alle wollen Top-Immobilien in diesen Städten, optimalerweise in Top-Lage. Doch das Angebot ist knapp, die Preise hoch.

Eigentumswohnungen kosten schnell 5.000 Euro pro Quadratmeter, die Verzinsung von Mietwohnungen liegt häufig unter drei Prozent. Einfamilienhäuser, beispielsweise im beliebten Berliner Süden, sind in der Regel erst ab 7.000 bis 10.000 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Die hohen Kaufpreis und Mieten, die zwar steigen, aber mit der Kaufpreisentwicklung nicht Schritt halten können, machen für Privatanleger Immobilieninvestments zum Risikogeschäft. Viele Sparer erzielen inflationsbereinigt sogar Negativrenditen. Bleibt also nur die Hoffnung auf Wertsteigerung.

Und auch Institutionelle Investoren tun sich zunehmend schwer. Die Rendite in den Top 7 Städten ist schrittweise von durchschnittlich 5,5 Prozent auf 4,5 Prozent gesunken – ein Renditeschwund von ganzen 20 Prozentpunkten.

Entsprechend schauen sich die Asset-Manager, aber auch Privatanleger seit einiger Zeit vermehrt in B-Städten um. Doch die Risiken sind auch hier hoch.

Zwar sind die durchschnittlichen Renditen etwas höher als in B-Lagen, dafür besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Städte an Attraktivität einbußen. Folgevermietungen und Weiterverkauf von Objekten kann hierdurch erschwert werden und im schlimmsten Fall, zu Verlusten führen.

Dennoch können Investments in B-Städten durchaus eine gute Idee sein. Anleger sollten allerdings einige wichtige Regeln beachten, raten Experten. Nur A-Lagen und A-Objekte.

Und immer aufpassen mit wem man es zu tun hat. Hierbei hilft Scoredex.

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